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Pogo Girl

Ich kann ja weder Geige spielen noch mit einem Pogostick hüpfen. Pogo Girl kann beides. Und das auch noch gleichzeitig:

Diese Amerikaner! Herrlich.

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Wat soll sein?

Allzu oft denkt man mit Schrecken an die  Vergangenheit. Aber es gibt manchmal auch Dinge, auf die man mit einem Schmunzeln zurückblicken kann, wie z. B. den Hardcore-Techno in den 90ern.

Hierbei fallen mir immer die Raver von damals ein, die sich teilweise so merkwürdig zur Musik bewegten, dass viele Außenstehende vermuteten, diese Menschen würden über mehr als nur zwei Knie und Ellenbogen verfügen. So tanzten sie sich also bei 160 BPM – oft auch mehr – in Ekstase. Viele taten dies dann auch auf Ecstasy, was einem Artikel des Focus aus dem Jahre 1993 nach schon zu jener Zeit ein Problem war. Aber Happy Pills für Happy Party People hieß die Devise und so warfen sich einige das Zeug halt ohne nachzudenken ein.

Wenn man sich die Katzen wegdenkt, bekommt man auch eine Vorstellung vom typischen Gesichtsausdruck des damaligen Durchschnittsravers:

ravecats

Ob der Typ „auf Pille“ ist, oder nicht, lässt sich nicht mit letzter Sicherheit sagen. Die Katzen sehen zumindest so aus.

Anzutreffen waren die Münchner Raver zu jener Zeit unter anderem im Ultraschall (auch  oft nur U-Schall genannt) auf dem ehemaligen Flughafengelände München-Riem. Einen Eindruck, wie es im Ultraschall – einer für die damalige Zeit sehr abgefahrenen Location – aussah, bekommt man bei „Ultraschall Virtuell„, einer Seite, die vor allem durch ein für die frühen Zeiten des Internets typisches Hintergrundbild besticht und den Charme einer gerne verdrängten Ära versprüht.

Besonders in Erinnerung ist mir der „Happy Hardcore“ geblieben, der jedoch nichts mit jugendgefährdendem Material zu tun hat. Nun, vielleicht doch, denn bei dauerhaften, sehr schnellen und treibenden Bässen sowie Titeln wie „4 Blonde Nuns“, „Der Kaffee ist zärtlich, klingt das nicht unheimlich fertig“ oder „Wat Soll Sein?“ von Sons of Ilsa, dessen Text sich auf Zipfelmütze in the House, Hardcore – Schnitzelcore, Jägermeister, Leberkäse und natürlich „Wat soll sein?“ beschränkt,  besteht eigentlich permanente Gefahr für Geist und Körper.

Weitere sehr amüsante und markante Vertreter dieser Musikrichtung waren zudem die Salami Brothers mit Eat Zat Pizza (If you don’t like my Pizza!) oder auch Charly Lownoise & Mental Theo mit Tiroler Kaboemsch, das man jedoch nicht allzu laut hören sollte. Sonst endet man am Schluss noch so:

https://i0.wp.com/upload.wikimedia.org/wikipedia/en/3/31/Dancing_Banana.gif

Und wieder einmal eine Flashapplikation, auf die die Welt nicht gewartet hat: Pixlr. Manche sprechen  sogar schon vom „Online-Photoshop„, hierfür fehlt der Anwendung jedoch noch eine Menge an Funktionen.  Aber der Vorteil gegenüber Photoshop Express und allen anderen Online-Bildbearbeitungen ist, dass Pixlr das Look and Feel eines lokalen Photoshops hat, und das sogar mit Vollbildmodus.

Nur: warum muss ich ein Bild zum bearbeiten hochladen, was oft fehlschlägt und  mich zudem wundern lässt, wer denn alles die Bilder ansehen bzw. verwerten kann? Und warum eigentlich Flash? Eine entsprechende Anwendung in Java wäre mit lieber.

Aber zum Glück gibt es ja auch noch The Gimp. 🙂

Herbst

Für mich ist der Herbst die schönste Jahreszeit, denn ich liebe es, wenn die Sonne durch die bunten Laubbäume schimmert oder im dichten Nebel nur verschwommene Umrisse erkennbar sind. Dass aber nicht alle vollends vom Herbst begeistert sind, sieht man beispielsweise hier.

BTW: eventuell habe ich in Kürze wieder eine voll funktionsfähige Kamera und dann auch wieder mehr Spaß am fotografieren. 🙂

Captain Macho

Offensichtlich ist Captain Future, neben Peter Lustig der Held meiner Kindheit, ein gewissenloser Vollblutmacho:

Also ich fand ihn ja schon immer cool. 😉

Halloween, das Fazit

Das Gute vorweg: es gab nichts Saures für mich. Allerdings reichten die eigentlich wirklich üppigen Süßigkeitsvorräte nur für ca. eine Stunde, da überraschend viele „gruselig“ verkleidete Kinder vorstellig wurden. Vielleicht hatte auch der Kürbis vor der Türe den Kindern signalisiert, dass hier was zu holen ist.

Die Gruselgestalten haben sich dann auch eigentlich alle schön bedankt, was mich wirklich beeindruckt hat, schließlich befinde ich mich hier in einem sogenannten „Problemviertel“ Münchens und den Kindern und Jugendlichen von heute wird im Allgemeinen eher Unhöflichkeit und Respektlosigkeit nachgesagt. Nun aber genug der Vorurteile.

Ich kenne z.B. den Rosenmontagszug im Kölner Karneval nicht richtig, aber verglichen mit dem, was in den USA an Halloween in Sachen Verkleidung los ist, ist der Fasching hier in München in meinen Augen eine wirklich trostlose Angelegenheit.

Dazu muss man vielleicht noch wissen, dass hier das Oktoberfest zum eigentlichen Verkleidungsspektakel des Jahres geworden ist, wobei man dort auch so manches Dirndl begutachten kann, welches durchaus schaurig genug für Halloween wäre.

Hier präsentiert uns Rocketboom jedenfalls ein paar Eindrücke von der Halloween Parade 2007 in NYC:

Und alle, die keine Kinder, dafür aber Hunde haben, können diese nächstes Halloween einfach mal auf Hundekeksbetteltour schicken. Mit den folgenden Kostümen könnte die Ausbeute enorm werden, der mentale Schaden des Hundes jedoch umso größer:

World Series 2008

Dass außer dem Phillie Cheesesteak oder Rocky „Adriaaaaaan“ Balboa irgendetwas Gutes aus Philadelphia kommen kann, habe ich bisher stark bezweifelt. Doch nun gewannen die Philadelphia Phillies am Mittwoch in einem denkwürdigen Spiel 5 die Baseball World Series gegen die Tampa Bay Rays. Glückwunsch.

Diese Saison war für mich als Fan der Los Angeles Dodgers nicht enttäuschend, schließlich gewannen sie die National League West.  Gegen die Phillies konnten die Dodgers in der NL Championship Series jedoch leider nur ein Spiel gewinnen und den Rest kann man sich anhand des obigen Fotos denken.

Nichts zu holen gab es natürlich auch wieder für die Chicago Cubs, die nunmehr seit 100 Jahren auf einen World Series Titel warten und schuld daran ist allem Anschein nach nur eine dumme Ziege. Trotzdem nehmen es die Fans offensichtlich mit Humor und hoffen wie immer auf die nächste Saison.  Also freuen wir uns schon mal auf die nächsten 100 Jahre des Versagens!

Apropos Humor: auch diese Saison flogen wieder die Fäuste, wie hier zwischen den Boston Red Sox und den Tampa Bay Rays.

Unerreicht ist allerdings der folgende, legendäre Brawl zwischen den Texas Rangers und den Chicago White Sox aus dem Jahr 1993:

Zu guter Letzt noch einmal zurück nach Philadelphia, wo uns von „I. M. Hungry“ liebevoll erklärt wird, wie man sein Phillie Cheesesteak zu bestellen hat: