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Archive for Oktober 2008

Dass außer dem Phillie Cheesesteak oder Rocky „Adriaaaaaan“ Balboa irgendetwas Gutes aus Philadelphia kommen kann, habe ich bisher stark bezweifelt. Doch nun gewannen die Philadelphia Phillies am Mittwoch in einem denkwürdigen Spiel 5 die Baseball World Series gegen die Tampa Bay Rays. Glückwunsch.

Diese Saison war für mich als Fan der Los Angeles Dodgers nicht enttäuschend, schließlich gewannen sie die National League West.  Gegen die Phillies konnten die Dodgers in der NL Championship Series jedoch leider nur ein Spiel gewinnen und den Rest kann man sich anhand des obigen Fotos denken.

Nichts zu holen gab es natürlich auch wieder für die Chicago Cubs, die nunmehr seit 100 Jahren auf einen World Series Titel warten und schuld daran ist allem Anschein nach nur eine dumme Ziege. Trotzdem nehmen es die Fans offensichtlich mit Humor und hoffen wie immer auf die nächste Saison.  Also freuen wir uns schon mal auf die nächsten 100 Jahre des Versagens!

Apropos Humor: auch diese Saison flogen wieder die Fäuste, wie hier zwischen den Boston Red Sox und den Tampa Bay Rays.

Unerreicht ist allerdings der folgende, legendäre Brawl zwischen den Texas Rangers und den Chicago White Sox aus dem Jahr 1993:

Zu guter Letzt noch einmal zurück nach Philadelphia, wo uns von „I. M. Hungry“ liebevoll erklärt wird, wie man sein Phillie Cheesesteak zu bestellen hat:

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Halloween

Die meisten aus den USA importierten Bräuche sagen mir eigentlich weniger zu – ich sage nur Weihnachtsmann – aber Halloween finde ich dann doch ganz amüsant (OK, ich weiß, es kommt ursprünglich aus Irland).

Neben dem vor allem für Kinder sehr interessanten Trick-or-Treat (Süßes oder Saures), bei dem gelegentlich unter Androhung brennender Briefkästen bzw. bei räuberischer Erpressung die Herausgabe von Süßigkeiten erzwungen wird, ist das vielleicht markanteste Merkmal von Halloween die ausgehöhlte Kürbislaterne, besser bekannt als Jack O’Lantern.

In den letzten Jahren ist hierzulande ein deutlicher Zuwachs an solchen Laternen zu beobachten, wobei ich sein nunmehr drei Jahren mit mindestens je zwei Kürbissen dazu beitrage.

Für alle, die jetzt in letzter Minute auch noch einen Kürbis bearbeiten wollen, hier ein paar Infos, wie man das machen kann:

Als Werkzeuge verwende ich ein ein spitzes Messer mittlerer Größe mit sägeartiger Schneide sowie einen Esslöffel. Wer allerdings offensichtlich über zu viel Geld verfügt, kann sich für die Zukunft natürlich auch professionelles Werkzeug zulegen.

So, fangen wir an. Den Kürbis zuerst säubern, danach in den Boden ein Loch schneiden, um mit dem Löffel den Inhalt entfernen zu können:

Nun einfach ein Gesicht mit einem abwaschbaren Stift aufmalen, danach die markierten Teile ausschneiden. Wem noch die Inspirationen zum Design fehlen, der kann sich hier einige Vorlagen ansehen. Wer das alles zu langweilig findet und keine Herausforderung scheut, findet bei extremepumpkins.com weitere, anspruchsvollere Anregungen. 😉

Warum ich in den Boden ein Loch geschnitten habe, wenn doch oben auch noch eins gemacht wurde? Wie man sieht, ist die obige Öffnung nicht rund, darum könnte so beim aushöhlen der Kürbis beschädigt werden. Wem das zu aufwändig ist, der kann es ja auf eigene Verantwortung anders machen. 🙂

Dann nur noch die Farbreste abwischen, ein Teelicht hineinstellen und fertig ist der Jack O‘ Lantern:

Man sollte den Kürbis jedoch nicht schon zu lange im voraus bearbeiten (ca. 5-7 Tage vor Halloween sind in Ordnung), da sonst Schimmelgefahr besteht. Wer allerdings den Kampf gegen den Schimmel nicht scheut, kann sich ja diese Testergebnisse ansehen und z.B. Pumpkin Fresh besorgen. Viel Glück! 😉

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